Zusammenfassung
Ein besonderer Besuch beim Fußballcamp
Unser inklusives Fußballcamp musste kurz unterbrochen werden.
Der Grund war ein besonderer Besuch.
Mehrere wichtige Gäste kamen zu uns auf das BWA-Gelände:
Klaus Rosenau, der Bürgermeister
Philipp Hagemann, der Vorsitzende des Sportausschusses der Stadt Münster
Dr. Gerwin-Lutz Reinink von der Staatskanzlei NRW
Sie waren gekommen, um Sebastian Sekula auszuzeichnen.
Sebastian setzt sich für Inklusion ein
Sebastian spielt in unserer inklusiven Ü16-Fußballmannschaft.
Aber Sebastian möchte mehr tun, als nur Fußball zu spielen.
Er setzt sich für Inklusion ein.
Das bedeutet:
Alle Menschen sollen dabei sein können.
Sebastian möchte Inklusion sichtbar machen.
Er möchte sich weiterbilden.
Und er möchte Verantwortung übernehmen.
Für seinen Einsatz wurde Sebastian nun besonders geehrt.
Die Gäste hielten eine Rede über ihn.
Sie fanden viele lobende Worte für Sebastian.
Das war ihm etwas peinlich.
Trotzdem darf Sebastian sehr stolz auf sich sein.
Sebastian macht sehr viel
Sebastian hat viele Aufgaben und Funktionen.
Zum Beispiel ist er:
Jugendtrainer
Trainer für Inklusion
Manager für den Betriebssport
Teilnehmer bei TriFinish
Teilnehmer bei den Landesspielen von Special Olympics
Mitglied im Vorstand der Vereinsjugend
Mitglied der Kommission für Inklusion der Stadt Münster
Mitglied im Sportausschuss der Stadt Münster
Sebastian bildet sich auch sehr viel weiter.
Deshalb nennen wir ihn unseren „Fortbildungskönig“.
Keiner von unseren Trainern besucht so viele Fortbildungen wie Sebastian.
Eine besondere Auszeichnung
Für seinen Einsatz bekam Sebastian eine besondere Auszeichnung.
Sie heißt:
„Best Practice für inklusives Ehrenamt“
Der Landessportbund NRW vergibt diese Auszeichnung an Menschen, die Vorbilder sind.
Diese Menschen setzen sich für andere ein.
Sie sorgen dafür, dass alle Menschen mitmachen können.
Sie zeigen:
Inklusion ist auch im Sport möglich.
Wir sind stolz auf Sebastian
Wir finden Sebastians Einsatz großartig.
Er zeigt, wie wichtig Menschen mit Behinderungen für einen Sportverein und für die Stadt Münster sind.
Menschen mit Behinderungen können selbst Verantwortung übernehmen.
Sie können andere unterstützen.
Und sie können viel für die Gesellschaft tun.
Herzlichen Glückwunsch, Sebastian!
Wir sind stolz auf dich.
Mach weiter so! 🙂
Für kurze Zeit musste unser derzeit stattfindendes inklusives Fußballcamp völlig zurecht unterbrochen werden. Denn auf einmal war besonderer Besuch zu Gast. Auf dem BWA-Gelände besuchten uns Klaus Rosenau (Bürgermeister), Philipp Hagemann (Vorsitzender des Sportausschusses der Stadt Münster) sowie sogar ein Mitglied der Staatskanzlei, Dr. Gerwin-Lutz Reinink (Leiter des Referates III 6: Inklusion und Integration, Sport und Wissenschaft, Staatskanzlei NRW).
Doch warum dieser Auflauf auf unserem Sportplatz? Ganz einfach: Sie zeichneten einen Mann aus, der sich wie kaum ein Zweiter trotz eigenem Handicap für die Inklusion einsetzt: Sebastian Sekula, Spieler in unserer Ü16 integrativen Fußballmannschaft, der sich nicht damit begnügt, einfach nur Spieler zu sein, sondern der mehr will: Inklusion sichtbar machen, sich weiterbilden, selbst Verantwortung übernehmen: Dass ihm das gelingt, machten die oben genannten Herren mit ihrer Rede und ihrer Auszeichnung deutlich. Viele warme, lobende Worte waren darunter, die Sebastian auch ein bisschen verlegen machten. Doch er darf stolz auf sich sein. Neben dem Fußballspielen gibt es nämlich eine lange Liste an Funktionen, die Sebastian bereits inne hat. Sogar politisch ist er aktiv und sitzt im Sportausschuss der Stadt Münster. Des Weiteren ist Sebastian auch:
- Jugendtrainer
- Inklusionstrainer
- Manager Betriebssport
- Teilnehmer nationale Special Olympics (auf Bundesebene)
- Vorstand Vereinsjugend mit Stimmrecht im Vorstand
- Mitglied Kommission Inklusion der Stadt Münster
- Unser „Fortbildungskönig“ der C-Lizenz, keiner besucht unter uns Trainern so viele Fortbildung wie er.
In einem passenden Rahmen wurde er dafür nun gewürdigt. Sein neuer Titel, den er sich seit gestern auf die Fahnenstange schreiben lassen darf:
„Best practice für Inklusives Ehrenamt“.
Der Best-Practice-Wettbewerb wird durch die Staatskanzlei und durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Das Projekt ist Bestandteil des Landesaktionsplans 2025 bis 2027 – Für mehr Teilhabe durch Sport und Bewegung in Nordrhein-Westfalen der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel dieser Auszeichnung ist es, Vorbilder wertzuschätzen, die durch ihr Handeln Teilhabe ermöglichen und durch ihr Engagement die Inklusion im Sport für Menschen mit Behinderung sichtbar machen.
Wir ziehen den Hut vor Sebastians Einsatz und Willen. Er ist eines unserer positiven Beispiele, dass auch Menschen mit Behinderungen für einen Sportverein und für die Stadt Münster eine große Bereicherung sind.
Wir sagen noch einmal: Chapeau und Gratulation! Mach weiter so 🙂




