Keine Punkte in Senden­horst💔💔

Illustration zur 0:3-Niederlage der Volleyball Frauen 2 bei der SG Sendenhorst

Zusammenfassung

Das Derby in Sendenhorst

Am Samstag um 19 Uhr spielt Sendenhorst gegen Blau-Weiß Aasee.
Die Halle ist voll und die Stimmung laut.
Beide Teams wollen in der Liga bleiben.

Trainer Dieter Theis

Dieter Theis trainiert jetzt Aasee.
Früher hat er Sendenhorst trainiert.
Das Spiel ist für ihn besonders.

Der erste Satz

Aasee spielt gut und führt 14 zu 10.
Marieke Zink verletzt sich und muss raus.
Sendenhorst nutzt das und gewinnt den Satz 25 zu 23.

Die nächsten Sätze

Sendenhorst spielt besser nach der Pause.
Aasee kämpft, aber spielt nicht mehr so gut.
Sendenhorst gewinnt Satz 2 mit 25 zu 14.
Sendenhorst gewinnt Satz 3 mit 25 zu 16.

Die Lage im Abstiegskampf

Sendenhorst steht jetzt auf einem guten Platz.
Aasee hat es schwer, aber noch eine Chance.
Aasee muss die nächsten zwei Spiele gewinnen.
Aasee braucht auch Hilfe von anderen Teams.

SENDENHORST. Samstagabend, 19 Uhr, eine bis auf den letzten Platz gefüllte Halle und eine ohrenbetäubende Kulisse: Das Derby zwischen der SG Sendenhorst und den Damen von Blau-Weiß Aasee hielt alles, was es versprach. Es war ein direktes Duell zweier Konkurrenten, die beide mit einem klaren Ziel aufs Feld traten: den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern.

Besonders im Fokus stand BWA-Trainer Dieter Theis. Für ihn war es eine Rückkehr mit gemischten Gefühlen, da er die Sendenhorsterinnen noch bis zum Ende der Hinrunde trainiert hatte. Nun stand er auf der gegnerischen Seite – eine Situation, die sportlich wie menschlich höchste Konzentration forderte.

Starke Anfangsphase und der Schockmoment

BWA startete hochmotiviert und taktisch diszipliniert. Zwar zeigte sich die Annahme unter dem Druck der Sendenhorster Fans zeitweise etwas wackelig, doch das machten die Gäste durch druckvolle Aufschläge und ein variables Angriffsspiel wett. BWA agierte mutig: Mal wurden die Bälle kraftvoll im gegnerischen Feld versenkt, mal mit viel Übersicht clever gelegt.

Alles lief nach Plan, Aasee führte bereits mit 14:10, als der bittere Wendepunkt eintrat: Außenangreiferin Marieke Zink, die bis dahin ein überragendes Spiel machte, verletzte sich und musste vom Feld. Dieser Ausfall hinterließ Spuren. Die bis dahin stabile Spannung im Team riss ab, Unsicherheit machte sich breit. Sendenhorst nutzte diese Phase eiskalt aus und sicherte sich den ersten Satz noch denkbar knapp mit 25:23.

Sendenhorst obenauf, BWA unter Zugzwang

Nach dem Seitenwechsel war die Dynamik eine andere. Sendenhorst, beflügelt durch den glücklichen Satzgewinn, steigerte sich in der Annahme und agierte beim Aufschlag noch entschlossener. BWA hingegen kämpfte zwar tapfer, fand aber nicht mehr zu der Leichtigkeit der Anfangsphase zurück. Der Wille, die Klasse zu halten, war deutlich spürbar, doch der spielerische Druck auf den Gegner ließ nach.

Sendenhorst nutzte den Heimvorteil und den eigenen Kampfgeist konsequent aus:

  • Satz 2: 25:14 für Sendenhorst
  • Satz 3: 25:16 für Sendenhorst

Die Lage im Abstiegskampf

Mit diesem 3:0-Sieg festigt die SG Sendenhorst ihre Position auf dem Relegationsplatz. Für Blau-Weiß Aasee ist die Lage nach diesem emotionalen Abend schwierig, aber nicht aussichtslos. Um die Chance auf die Relegation zu wahren, müssen nun in den verbleibenden zwei Spielen Siege her – bei gleichzeitiger Hoffnung auf Schützenhilfe der Konkurrenz.

WVV Oberliga 2 Frauen