Viel Flugzeit, wenig Luft am Ende, beste Unter­haltung

Illustration zur 1:3-Heimniederlage der Volleyball Frauen 2 gegen den USC Münster

Zusammenfassung

Wir spielten gegen den Spitzenreiter USC Münster.
Das Spiel war in unserer Trainings-Halle.
Das Netz löste sich vor dem Spiel.
Wir reparierten das Netz schnell.
Wir wollten den Gegner stark unter Druck setzen.

Erster Satz

Wir spielten mit viel Energie.
Unser Trainer Dieter will mehr Sprung-Höhe.
Wir kämpften hart und spielten gut.
Der Gegner bekam nur 12 Punkte.
Das war eine Überraschung für alle.

Zweiter Satz

Das Spiel war weiter sehr intensiv.
Die Ball-Wechsel wurden länger.
Der Gegner wurde stärker.
Wir kämpften weiter hart.
Der Gegner gewann den Satz.

Dritter Satz

Unsere Beine wurden müde.
Die Sprünge waren nicht mehr so hoch.
Der Gegner übernahm die Kontrolle.
Wir spielten weiter, aber schwerer.

Vierter Satz

Wir fanden keinen guten Rhythmus.
Wir machten viele Fehler.
Der Gegner gewann schnell 25 Punkte.
Wir hatten nur 8 Punkte.
Der Satz war schlecht für uns.

Fazit

Wir können jeden Gegner ärgern.
Das Kraft-Training hilft uns.
Wir müssen länger hoch springen.
Wir trainieren weiter und haben Spaß.
Am nächsten Spiel-Tag greifen wir wieder an.

Am vergangenen Spieltag trafen wir in unserer Trainingshalle auf den Spitzenreiter USC Münster. Eigentlich sollte es ein ganz normales Volleyballspiel werden – bis schon beim Einschlagen klar war, dass heute etwas anders läuft: Das Netz löste sich kurzerhand aus dem Pfosten. Offenbar war schon vor Spielbeginn zu viel Energie in der Halle. Nach kurzer Reparaturpause stand alles wieder, und wir waren uns einig: Wenn hier heute etwas auseinanderfällt, dann bitte nur die gegnerische Annahme.

Der erste Satz begann dann mit genau der Energie, die Trainer Dieter immer sehen will – inklusive seiner berühmten Forderung nach zusätzlichen 20 Zentimetern Sprunghöhe. Und was soll man sagen: Wir gingen direkt Vollgas. Rettungsaktionen endeten regelmäßig über Bänken, gelegentlich auch halb darauf, und manch einer stellte fest, dass Hallenboden doch härter ist als gedacht. Bälle wurden mit viel Auge gepoket und genau auf die Linie gelegt, und sogar Angriffsbagger fanden ihren Weg aufs gegnerische Feld und setzten den USC massiv unter Druck. Münster wirkte sichtlich überrascht, während bei uns gefühlt alles funktionierte. Am Ende standen gerade einmal zwölf Punkte für den Tabellenführer auf der Anzeigetafel – ein Satz, den so niemand erwartet hatte.

Im zweiten Satz blieb das Spiel intensiv. Die Ballwechsel wurden länger, der Gegner stabiler und wir mussten für jeden Punkt hart arbeiten. Trotzdem hielten wir stark dagegen und machten es dem Spitzenreiter weiterhin schwer, auch wenn der Satz am Ende an Münster ging.

Ab dem dritten Satz meldeten sich dann langsam unsere Beine. Die Sprünge waren noch da, aber eher Kategorie „Dieter zufrieden“ statt „Dieter begeistert“. Die Wege wurden länger und Münster übernahm zunehmend die Kontrolle.

Der vierte Satz lief schließlich komplett gegen uns. Wir fanden keinen Rhythmus mehr, einfache Fehler schlichen sich ein und ehe wir den Reset-Knopf fanden, hatte der USC die 25 Punkte in der Tasche, bevor wir selbst den achten Punkt holen konnten. Ein Satz zum schnellen Abhaken.

Trotzdem nehmen wir viel mit: Wenn wir Vollgas geben, können wir jeden Gegner ärgern – sogar den Tabellenführer. Das Krafttraining wirkt, nur müssen die berühmten 20 Zentimeter Sprunghöhe künftig etwas länger halten als einen Satz. Also weiter trainieren, weiter lachen und dann am nächsten Spieltag wieder angreifen – denn gerockt wird die Halle ganz sicher.

WVV Oberliga 2 Frauen