Zusammenfassung
Aller guten Dinge sind drei
Am 2. August 2025 starteten wir zum dritten Mal in unser Trainingslager in der Schweiz.
Mit dabei waren zehn Spielerinnen und Spieler sowie drei Trainer der Ü16.
Früh am Samstagmorgen packten wir unsere Autos und fuhren los. Ziel war der schöne Ort Oberwald im Emmental. Die Fahrt verlief problemlos, und wir kamen gut gelaunt an.
Der erste Ausflug
Am Sonntag machten wir unseren ersten großen Ausflug.
Nach einer Stunde Fahrt erreichten wir die Hängebrücke in Sigriswil. Sie ist 342 Meter lang und 182 Meter hoch. Viele hatten weiche Knie, aber der tolle Ausblick hat uns dafür belohnt.
Danach ging es in die Stadt Thun. Wir spazierten durch die Altstadt und schauten uns um. Am meisten freuten sich alle aber auf das Fußballspiel: FC Thun in der Super League. Der Verein war sehr freundlich und besorgte uns unkompliziert Tickets. Das Heimteam gewann – ein schöner Tag!
Training, Spaß und Mottoabend
Natürlich wurde auch trainiert.
Wir hatten abwechslungsreiche und intensive Einheiten.
Dazu gab es Freibad-Besuche, Spaziergänge und viel Spaß miteinander.
Am Mottoabend war dieses Jahr Spanien dran – mit Essen, Spielen und Musik.
Zürich-Tag
Am Donnerstag stand Zürich auf dem Plan.
Zuerst besuchten wir das FIFA-Museum mit vielen Ausstellungen und Mitmach-Stationen.
Danach ging es aufs Schiff: 90 Minuten Fahrt über den Zürichsee bei Sonne und Wind im Gesicht. Ein echtes Highlight!
Nach einem Spaziergang an der Limmat und einer Fahrt mit der Polybahn auf die Polyterrasse hatten wir einen tollen Blick über die Stadt.
Am Nachmittag kam das sportliche Highlight:
Ein gemeinsames Training mit der Inklusionsmannschaft des FC Zürich Brunau.
Wir hatten zwei Stunden voller Freude und Fairplay. Danke an Emin, den Trainer des FCZ Brunau, für die Organisation!
Abschied
Am Samstag mussten wir leider schon wieder packen.
Nach einem letzten Frühstück mit Bergblick ging es zurück nach Hause. Gegen 18:30 Uhr waren wir wieder in der Bonhoefferstraße.
Wir nahmen viele schöne Erinnerungen mit – und vielleicht fahren wir nächstes Jahr wieder hin!
Dankeschön
Vielen Dank an alle Freunde, Familien und Unterstützer.
Danke an die VR Bank für die Hilfe beim Crowdfunding.
Danke auch an die Aktion Mensch, die uns mit einer Förderung unterstützt hat.
Bericht von Paul Brussig
Aller Guten Dinge sind drei…
Unter diesem Motto brachen wir am 02.08.2025 zum dritten Mal zu unserem mittlerweile etablierten Trainingslager in die malerische Schweiz auf. Wir, heißt zehn Spielerinnen und Spieler, sowie drei Trainer der Ü16.
Mit vollgepackten Bullis ging es am Samstag morgen pünktlich um sieben Uhr gen Süden um den traumhaften Oberwald im schönen Emmental möglichst schnell zu erreichen. Und so kam es auch, die Anreise lief wie gewünscht und stellte somit die bevorstehende Woche unter einen strahlenden, guten Stern.
Das erste Highlight folgte direkt am Sonntag. Nach etwa einstündiger, kurviger Fahrt konnten wir die ersten blauen Flecken des Thunersee erkennen. Spätestens jetzt wusste jeder wo es hingehen sollte, sprich in die namengebende Stadt des Sees. Doch bevor es zum Sightseeing ging, testeten wir unsere Höhentauglichkeit auf der 342m langen und 182 m hohen Hängebrücke Sigriswil. Die weichen Knie des ein oder anderen wurden zum Glück mit einer grandiosen Aussicht belohnt.
Nach dieser Mutprobe ging es dann endlich zum flanieren und erkunden in die Stadt, welche durch ihren historischen, an der Aare liegenden Stadtkern überzeugen konnte. Der Großteil freute sich jedoch am meisten auf das Superleague (Schweizer 1. Liga) Spiel des FC Thun, das wir am Nachmittag besuchten. An dieser Stelle danken wir dem austragenden Verein für problemlose und schnelle Kommunikation und das zur Verfügung stellen der Tickets. Nach einem Sieg der Heimmannschaft ging es auf den Rückweg.
An den darauffolgenden Tagen wurde natürlich auch trainiert, schließlich war man ja nicht NUR im Urlaub. Durch abwechslungsreiches und intensives Training, Freibad-Besuche, Spaziergänge, einem tollen miteinander, unserem Mottoabend (dieses Jahr war Spanien an der Reihe) und tollem Wetter verging die Zeit wie im Flug und schon war Donnerstag.
Denn da stand der nächste große Ausflug an der Tagesordnung. Es ging in die Global City Zürich; keine Angst, es wurden keine Bankschließfächer geplündert; für uns ging es ein wenig entspannter zur Sache. Als erstes Stand der Besuch des Fifa Museums auf dem Programm. Ein bunter Mix aus History und interaktiven Ausstellungen sorgte für eine unterhaltsame Zeit.
Nach reichlich Input galt es nun erst einmal zu entspannen (gerade für die Trainer) und das gelang am besten auf einer 90 minütigen Schiffstour auf dem Zürichsee. Bei strahlender Sonne und einer frischen Brise Wind um die Nase bestaunten wir die Stadt vom Wasser aus.
Die Trainer sprachen erstaunlich oft vom Kauf neuer Wohnimmobilien. Komisch. Nach einer kleinen Tour entlang der Limmat, welche durch die Stadt fließt ging es, um wirklich alle Perspektiven der Stadt zu sehen, mit der Polybahn auf die Polyterrasse. Auch der Ausblick von oben wusste zu gefallen.
Doch da auch an solchen Tagen der Sport nicht zu kurz kommen darf, war die Erkundungszeit vorbei und es galt sich die Fußballschuhe anzuziehen, da ein großes Highlight der Woche folgen sollte. Wir freuten uns sehr, dass wir zu einem gemeinsamen Training mit der Inklusionsmannschaft des FC Zürich, welche durch die Stiftung Brunau initiiert wurde, eingeladen waren. Schnell merkten wir, dass unsere Werte auch hier großgeschrieben werden und Fußball überall gleich gespielt wird (5€ ins Phrasenschwein). Durch eben diese gelebten Werte hatten wir zwei tolle Stunden und freuen uns sehr auf eine weitere Zusammenarbeit und tolle Momente mit dem FCZ Brunau. Hier danken wir speziell dem Trainer des FCZ Brunau Emin, für eine tolle Kommunikation und Mitorganisation.
Doch wie so oft vergeht die schönste Zeit immer am schnellsten und so erging es auch uns. Nach einer er erlebnisreichen, sportlich anstrengenden, tollen Woche hieß es am Samstag früh Taschen beziehungsweise Autos beladen, ein letztes Panorama-Frühstück zu genießen und, vielleicht bis nächstes Jahr, Ade zu sagen. Auch die Rückreise lief glücklicherweise Ereignislos und so erreichten wir gegen 18.30 Uhr den Parkplatz an der Bonhoefferstraße. Glücklich und zufrieden ging es mit den schönen Eindrücken und Erinnerungen der vergangen Tage somit wieder nach hause und (für mich ‚endlich‘) wieder ins eigene Bett – wenn auch mit einem Hauch von Fernweh. Aber ein Jahr vergeht bekanntlich schnell.
Wir bedanken uns bei ALLEN privaten Unterstützern, Freundinnen und Freunden! Ohne Euch wäre eine solche Fahrt nicht möglich.
Ein weiterer Dank gilt der VR Bank, welche uns erneut mit der Möglichkeit eines Crowdfundings unterstützte, als auch der Aktion Mensch, welche uns ebenfalls durch eine Förderung half.
Gez.: PB



