Top Ten Platzierung bei der Deutschen Meisterschaften der U18 Mädchen

Aasee U18 Deutsche Meisterschaft Team

Zusammenfassung

Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie die Mädchen bei der DM in Mimmenhausen aufgetreten sind. Trotz weniger Spielpraxis in hochklassigen Mannschaften haben sie gezeigt, dass sie auf Augenhöhe mit den besten Teams sind und teilweise sogar besser waren. Besonders spannend war das enge Spiel gegen Rottenburg, das knapp verloren ging, sowie die starken Leistungen gegen Dresden, Schwerin, Oldenburg und Potsdam. Das Erreichen des 10. Platzes ist eine tolle Leistung und zeigt, wie viel Potenzial in den Spielerinnen steckt. Es ist schön zu hören, dass sie auf diesem Niveau Erfahrungen sammeln konnten und sich für die Zukunft im höherklassigen Frauenbereich weiterentwickeln können. Wenn du noch Fragen hast oder mehr Details möchtest, helfe ich dir gern weiter!

Am vergangenen Wochenende zeigte sich bei der DM in Mimmenhausen welche Qualität in den Mädchen steckt. Trotz fehlender Spielpraxis in hochklassigen Mannschaften waren wir mit fast allen Gegner auf Augenhöhe und teilweise besser.

Am Samstag starteten wir in der ersten Runde gegen die Mädchen vom Landesleistungsstungstützpunkt Baden – Württemberg aus Rottenburg. Es entwickelte sich ein ganz enges, umkämpftes Spiel, leider mit dem glücklicheren Ende für die Rottenburgerinnen, die mit 2:1 (25:23; 17:25; 17:15) gewinnen konnten. Nach einem Spiel Pause wartete der Bundeliga Nachwuchs aus Dresden auf uns. In dieser Partie wurden wir förmlich überrollt und konnten nie unsere Möglichkeiten ausschöpfen, Dresden gewann verdient mit 2:0 (25:11; 25:15). Diese Niederlage hatten wir im Vorfeld einkalkuliert und mussten im Gruppenendspiel auf jeden Fall gewinnen um in die Zwischenrunde zu kommen. Letzter Gegner war die VG WiWa Hamburg. BWA legte los wie die Feuerwehr und zeigte dem Gegner, dass sie sich etwas vorgenommen hatten. Der 1. Satz ging schnell und klar mit 25:10 an BWA. Erwartungsgemäß wurde es etwas enger im 2. Satz, dennoch ließen wir nichts anbrennen und gewannen auch den 2. Satz mit 28:26. Damit war das Minimalziel Zwischenrunde erreicht und es wartete erneut ein Bundesligisten-Nachwuchsteam auf aus, diesmal der Schweriner SC.

Von Anfang an war das Spiel heiß umkämpft. Trotz deutlicher körperlicher Überlegenheit des Gegners kämpfte sich BWA zum Satzgewinn mit 27:25. In derselben Manier ging es im 2. Satz weiter und viele spektakuläre Ballwechsel reihten sich aneinander. Gegen Ende des Satzes konnte sich Schwerin dann etwas absetzen und holte sich Satz 2 mit 25:21. Wieder einmal, bei diesem Turnier bereits zum 3. Mal, musste der dritte Satz die Entscheidung bringen. Bis zum Spielstand von 9:10 konnte BWA das Spiel offenhalten, bevor sich Schwerin, Dank überragender Athletik, absetzen konnte und das Spiel mit 2:1 Sätzen gewann und somit ins Viertelfinale einzog. Für BWA blieben somit die Spiele um die Plätze neun bis zwölf am Sonntag.

Gegner am Sonntagmorgen war das Team der Turnerbundes aus Oldenburg. Im ersten Satz konnten wir uns nur schwer auf die schnelle Spielweise des Gegners einstellen und verloren unglücklich mit 25:27. Nach Umstellungen und passender Ansprache sollte sich das Blatt in der Folge wenden und BWA gewann verdient und klar die beiden weiteren Sätze mit 25:14 und 15:8.

Im zweiten Spiel trafen wir ein weiteres Mal auf Nachwuchsteam eines Bundesligisten. Die Mädels aus der Landeshauptstadt Potsdam warteten auf uns. Und einmal mehr sollte es ein 3. Satz Spiel werden. Den ersten Satz konnte BWA mit 25:23 für sich entscheiden. Im Laufe des zweiten Satzes konnte sich Potsdam etwas absetzen und gewann schließlich mit 25:19 diesen Satz. Im entscheidenden 3. Satz gelang es BWA nicht mehr gegen zu halten und musste sich leider mit 15:7 geschlagen geben.

Damit schlossen wir das Turnier mit einem versöhnlichen 10. Platz ab. Alle Beteiligten erlebten ereignisreiche und intensive Tage. Insbesondere die Spielerinnen konnten sehen und erfahren, dass sie auf diesem Niveau mithalten können. Für die meisten von ihnen endet damit die U18 Zeit und es gilt sich nun im höherklassigen Frauenbereich zu etablieren.